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"Jagdfieber in dönüs"

Ein Projekt von StudentInnen der Evangelischen Hochschule Nürnberg.
(bitte anklicken)

 

                       

                      

 

 

Medizinische Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankung   - Trends und Entwicklungen

Seit mehreren Jahren zeichnet sich ein Trend ab, demzufolge viele stationäre Therapieeinrichtungen (vor allem die kleineren Einrichtungen) mit zum Teil massiven Belegungsproblemen zu kämpfen haben. Auch dönüs ist davon nicht verschont geblieben, konnte sich aber dennoch bisher behaupten.

Die Gründe für diese Belegungsproblem sind vielschichtig, unserer Ansicht nach sind dafür 3 Gründe wesentlich:

- Zurückhaltung der Kostenträger bei Bewilligung der Kostenübernahme bei zugleich weniger Antragstellungen durch Beratungsstellen

- zunehmende Substitution von Drogenabhängigen (derzeit ca. 70.000 im gesamten Bundesgebiet)

- vermehrte Ablehnung von Anträgen auf Zurückstellung der Strafvollstreckung gem. §§ 35,36 BtMG durch die Justizbehörden bei deutlich mehr Verurteilungen in den Maßregelvollzug nach § 64 StGB

Unsere Einschätzung wird in einem vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebenen Bericht mit dem Titel "Medizinsiche Rehabilitation Drogenkranker gemäß § 35 BtMG ("Therapie statt Strafe"): Wirksamkeit und Trends", durchgeführt vom Zentrum für interdiszipliäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg, bestätigt.

zum Bericht bitte anklicken

 

 

 

Frühling - endlich auch in Birnthon

Nach langen Monaten der Kälte, der trüben Witterung und der grauen Umgebung ist nun auch in Birnthon endlich der Frühling eingekehrt. Nicht nur in unserem Garten fängt alles an zu blühen, auch die Innenräume werden durch die Gestaltung mit blühenden Pflanzen verschönert. In der Natur ist der Frühling durch Wachstum gekennzeichnet, aber auch in der Therapie ist Wachstum, nicht nur im Frühling, ein ständiges Thema: wachsen an sich selbst, wachsen an den eigenen Problemen, wachsen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Es erstaunt und freut uns natürlich auch immer wieder, wenn wir sehen, dass unsere, mitunter auch schon etwas "betagteren", Klienten nach anfänglichem Widerstand dann doch mit viel Spaß und Freude dabei sind, ihre eigene Kreativität auszudrücken.

 

 

 

 

 

Migration - "Sucht" - Netzwerk
Wer hilft wem wie und wo am besten?

31.Tagung des Netzwerks Sicht in Bayern im Hansa-Haus in München

Vortrag von Metin Sert

 

 

 

30. Zwei-Stundenlauf bei dönüs

Seit vielen Jahren findet am letzten Sonntag im Oktober der 2-Stundenlauf statt, 2014 zum 30. Mal. Wie auch in den letzten Jahren war die Veranstaltung mit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch viele Kinder, komplett ausgebucht.
Auf einer anspruchsvollen Rundstrecke mit kleinen Steigungen von einem Kilometer stand der Spaß für die Läuferinnen und Läufer im Vordergrund, eine Teilnehmerurkunde haben alle bekommen.

               

 

In diesem Jahr standen wir vor einer besonderen Herausforderung, nachdem unsere Hauswirtschafterin kurzfristig erkrankt ist. Unser italienisch-türkisch-deutsches Küchenteam, allesamt Klienten von dönüs, haben gezaubert, und nach stundenlanger Arbeit ein wundervolles Buffet gerichtet, das von allen sehr gelobt wurde. Einen besonderen Dank an Claudio, Ahmet, Andreas und Hakan, ihr habt euch wirklich reingehängt. Nicht zu vergessen sind aber die vielen anderen Helfer, die eher im Hintergrund gewirkt haben, als Rundenzähler, Parkplatzeinweiser, bei der Versogung der Läuferinnen und Läufern mit Getränken und Obst sowie beim anschließenden Aufräumen.

              

Siehe auch:     "dönüs-Lauf lotst Läufer über viele flotte Runden"

Artikel von Peter Ehler in den Nürnberger Nachrichten, Seite 32, vom 29.10.2014

Spendenübergabe von Fi-NET e.V.

Das dritte Jahr in Folge haben Klienten der dönüs-Therapieeinrichtung auch 2014 den Fischbacher Verein Fi-NET e.V. beim Aufbau des Zeltes für das Fischbacher Osterfeuer unterstützt. Als Anerkennung haben der Vorstandsvorsitzende Herr Roland Linnert und der Vorstand Herr Robert Fink am 12.09.2014 eine Scheck über 500 Euro an die dönüs-Therapieeinrichtung überreicht. Für diese Spende möchten wir uns sehr bedanken, natürlich auch im Namen unserer Klienten

Der Verein Fi-NET wurde 2005 von Fischbacher Unternehmen gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, ortsansässige Firmen, aber auch andere Einrichtungen in Fischbach zu stärken und zu unterstützen. Damit möchte Fi-NET auch die Attraktivität des Nürnberger Ortsteils Fischbach zu erhöhen.


                     

                 (von links: Roland Linnert, Michael Wehner, Robert Fink)

 

 

Besuch des Türkischen Generalkonsuls Herr Asip Kaya

Anläßlich des Ramazan Bayrami (Zuckerfest) nach der 4-wöchigen Fastenzeit hat uns der Türkische Generalkonsul Herr Asip Kaya kurzfristig besucht. Für alle Klienten und Mitarbeiter hat er Döner, Ayran und Baklava mitgebracht sowie einen Blumenstrauß überreicht.

Eine gelungener Überraschung über die wir uns sehr gefreut haben, und die auch die Wertschätzung des Türkischen Generalkonsuls für unsere Arbeit unterstreicht.

 

Türkischer Generalkonsul zu Gast bei dönüs

Der neue Generalkonsul der Republik Türkei, Herr Asip Kaya, hat im Juli 2014 die mudra-dönüs Therapieeinrichtung besucht. Während seines Besuchs hat sich der Generalkonsul über die Gründung der dönüs-Therapieeinrichtung und ihre Arbeit informieren lassen. Bei einem Gespräch mit unseren Klienten hat der Generalkonsul mit großer Offenheit und Interesse ihre Probleme und Anliegen angehört.

Um unseren Klienten unbürokratische Hilfe bei konsularischen Angelegenheiten zu gewähren, haben wir mit Herrn Kaya vereinbart, dass wir und das Konsulat einen Ansprechpartner benennen, Informationsmaterial zur Verfügung stellen, und eventuell eine "Sprechstunde" für türkische Eltern einrichten. Die Wichtigkeit einer engeren Zusammenarbeit in Zukunft wurde sowohl von dönüs-Mitarbeitern als auch von Herrn Kaya betont und begrüßt.

 

Ehemaligentreffen dönüs am 28.06.2014

Das Treffen mit unseren ehemaligen Klienten bei dönüs hat eine langjährige Tradition, die wir auch in diesem Jahr gerne fortgeführt haben.

Unserer Einladung sind über 50 ehemalige Klienten, z.T. auch mit ihren Familien, ehemalige Mitarbeiter sowie Freunde und Freundinnen, die uns in den letzen Jahren verbunden waren, gefolgt. Besonderes Highlight war der Besuch eines Klienten aus Hamm, der schon 1996 als einer der ersten Klienten überhaupt bei dönüs seine Therapie absolviert hat, und dem es nach wie vor gut geht. Auch andere Klienten haben erhebliche Strapazen mit langer Anfahrt auf sich genommen, M. und A. sind nach 8 Stunden Fahrt erst gegen 17:30 Uhr angekommen, ihnen war es wichtig, ein selbstgefertigtes Schachspiel aus Metall als Geschenk zu überreichen.

Neben Essen vom Grill und aus der bekannt guten Küche von Sevinc und ihrem Küchenteam hat sich Gelegenheit zum Reden, zum Austausch und auch zum Wiederbeleben alter Freundschaften geboten. Auch wenn sich im therapeutischen Alltag vieles verändert hat, Regeln und Erfordernisse den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst wurde (z.B. Internet und Handy), waren sich doch alle einig, dass die therapeutische Auseinandersetzung der Klienten mit sich selbst und ihrer Lebensgeschichte eine sehr wichtiger Erfahrung in ihrem Prozess des Ausstiegs aus der Abhängigkeit gewesen ist.

 

 

                                                                         

 

 

Drogenbeauftragte der Bundesregierung bei dönüs

Am 16. Mai 2014 besuchte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marlene Mortler, Nürnberg, um sich einen Einblick in die hier geleistete Sucht- und Drogenarbeit zu verschaffen. Sie interessierte sich für die aktuelle Entwicklung der Drogenproblematik in der Stadt und der Region.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung nutzte während ihres Besuchs die Gelegenheit, auch mit von Drogenabhängigkeit betroffenen Menschen zu sprechen. Am Vormittag war sie in der mudra-Beratungsstelle, am Nachmittag dann in der mudra-Therapieeinrichtung dönüs. Mehrere Klienten hatten sich bereit erklärt, ihr Rede und Antwort zu stehen, darunter auch Menschen mit einer langjährigen Drogenkarriere, junge Menschen mit Speed- und Crystalerfahrung und Drogenabhängige mit Migrationshintergrund, die sie über ihre spezifische Problematik informierten. Frau Mortler hat an einer Therapiegruppe teilgenommen. Die Klienten waren ihr gegenüber sehr offen, haben über sich berichtet, wie die Suchtproblematik bei ihnen entstanden sei, was sie konsumiert hätte, warum sie Therapie machen.

Wir haben uns sehr über den Besuch von Frau Mortler gefreut und Danke Frau Mortler und Danke an unsere Klienten für die eindrucksvolle Begegnung.

 

 

Rollentausch: Politiker/innen in der Praxis der sozialen Arbeit

Im Rahmen der bayernweiten Aktion "Rollentausch" in der Woche vom 05.-09. Mai 2014 tauschen Politikerinnen und Politiker ihr Rollen, verlassen ihre angestammten Tätigkeitsfelder und schnuppern in verschiedene Bereiche der sozialen Arbeit. Ein sinnvolles und wichtiges Unterfangen, das Unterstützung verdient.

In diesem Zusammenhang hat am Donnerstag, 08.05.2014 die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen im Nürnberger Stadtrat, Frau Elke Leo, bei der mudra-Drogenhilfe hospitiert. Sie ist an diesem Tag gemeinsam mit einer mudra-Streeworkerin ab 14 Uhr auf die Nürnberger Drogensszene gegangen udn hat die Drogenabhängigen dirket vor Ort aufgesucht, um die Arbeit als Streetworkerin kennen zu lernen, Hilfe zu leisten (z.B. Verteilen von SaferUse-Materialien, einfach zuhören, u.a.) und sich einen Eindruck über die Situation drogenabhängiger Menschen zu verschaffen. Anschließend hat sie die Drogentherapieeinrichtung dönüs in Birnthon besucht, dort an einer Therapiegruppe teilgenommen und im Kontakt mit Klienten, die sich dort in therapeutischer Behandlung befinden, weitere Eindrücke gesammelt, um diese dann für ihre politische Arbeit zu nutzen.

Nach der gegenseitigen Vorstellungsrunde haben fast alle Klienten über sich erzählt, wie die Suchtproblematik bei ihnen entstanden sei, was sie konsumiert hätten, warum sie Therapie machen, und über den Tagesablauf bei dönüs berichtet. Anschließend wurde über den Vorschlag der Grünen "Entkriminaliosierung des THC-Besitzes und -Konsums" diskutiert. Einige Klienten fanden den Vorschlag gut und waren der Meinung, dass die Märkte dadurch getrennt werden können und haben auf das Beispiel Holland verwiesen. Andere Klienten sprachen sich mit dem Argument dagegen aus, dass das THC für sie eine Einstiegsdroge gewesen sei und jede Droge für einen Süchtigen gefährlich sein könne.

Wir freuen uns, dass Frau Elke Leo großes Interesse gezeigt und die Möglichkeit genutzt hat unsere Arbeit auch von "innen" und hautnah zu erleben. Sie ist seit Jahren eine Unterstützerin moderner Drogenarbeit und hat uns immer wieder den Rücken gestärkt.

 

 

 

 

  Bundesfreiwilligendienst bei dönüs

Mit Daniela Schießel haben wir seit Oktober 2013 schon unsere zweite "BUFDI", die uns in unserer alltäglicher Arbeit sehr unterstützt.
Die Aufgaben sind vielfältig:

  • Fahrdienste
  • Teilnahme an psychotherapeutischen Gruppen
  • Gestaltung und Durchführung von pädagogischen Spielangeboten
  • Mitwirkung an Freizeitaktivitäten und Aktivtagen

Informationen rund um den Bundesfreiwilligendienst können Interessierte der beiliegenden Broschüre des Paritätischen entnehmen.

                                           

 

 

 

29. Stundenlauf der dönüs-Therapieinrichtung

                   

Zum insgesamt 29. Mal wurde auf einer Rundstrecke direkt an unserer Therapieeinrichtung schon fast traditionell am letzten Sonntag im Oktober unser 2-Stunden-Lauf durchgeführt.
Auch in diesem Jahr war die Beteiligung mit deutlich über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter auch viele Kinder, erfreulich hoch. Abgesehen von einem kurzen, wenn auch heftigem Schauer war bei allen Läuferinnen, Läufern und Klienten eine prima Stimmung und hat es allen Spaß gemacht.
Wir bedanken uns bei Roland Blumensaat, der diese Veranstaltung schon 1996 initiiert hat, und seitdem regelmäßig die Planung und Organisation übernimmt. Auch ein großes Lob an unsere „Küchenfee“ Sevinc sowie Baris und Nihat, die unsere Gäste mit ihrem hervorragenden Bufett im Anschluss an den Lauf verwöhnt haben.

                                 

 

KUNST im dönüs-Garten

Dank einer Spende der UniVersa-Versicherungen konnten wir im Frühjahr 2013 ein Metallkunstprojekt durchführen. Das Ergebnis kann man im dönüs-Garten bewundern. Der  Metallkünstler Stefan Vogel, der auch schon die Gestaltung des Denkmals für Drogentote an der Klarakirche in Nürnberg im Jahr 2012 verwirklicht hat, entwickelte im Rahmen der Kreativtherapie mit dönüs-Klienten Ideen für eine Metall-Skulptur. Aus vielen interessanten Vorschlägen entschieden sich die „dönüs-Künstler“ für eine Weltkugel, die sinnbildhaft von zwei Menschen getragen wird.
Unter der Anleitung von Stefan Vogel und seinen Mitarbeitern waren unsere Klienten mit großer Begeisterung bei der Sache. Erste Erfolge waren gleich zu sehen und nach wenigen Wochen war die Skulptur fertiggestellt. Alle waren mit großer Energie und viel Spaß dabei, haben gebogen, gesägt, gefeilt, geschweißt, geschmirgelt, genietet, ein Fundament gegossen
und schließlich ihr „Werk“ aufgestellt – das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

 

Newsletter 29.Stundenlauf

 

Auch die 29. Auflage wieder ein voller Erfolg für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Newsletter August 2013

 

Newsletter Januar 2013